Die Rechte der Frauen – dieses Thema interessierte diepolnischen und deutschen Teilnehmerinnen des internationalen Jugendaustausches„alRIGHT, girls!“.

Der gemeinsame Start fand am 26. Juli 2019 auf dem St.Georgenhof statt; dort spielte sich das Programm für die ersten sechs Tage ab. Unter den vielen Aktivitäten war auch ein Selbstbehauptungskurs von Iris Hollauf-Möck. Dort lernten die Mädchen nicht nur, sich selbst in kritischen Situationen zu wehren, sondern auch, wie groß die Wirkung von Haltung und Sprache in solchen Momenten sein kann.

Viel kultureller Austausch fand statt, ständig – und ganz besonders während der „national evenings“: Die deutschen Mädchen hatten ein Fotoshooting mit Dirndl vorbereitet, bei dem die polnischen Teilnehmerinnen sich ablichten lassen konnten. Im Gegenzug lernten die deutschen Teilnehmerinnen am polnischen Abend, wie man das Nationalgericht „Pierogi“zubereitet.

Am 31. Juli kam der Umzug nach Tübingen. Von der Jugendherberge aus ging es in den nächsten Tagen zu vielen Projekten und Aktivitäten. Das Frauenprojektezentrum war beispielsweise Ziel eines Besuches. Es gab Interessantes über Workshops, Veranstaltungen und einen Treffpunkt für Frauen* und Mädchen* des Frauenprojektezentrums zu hören. Für mehr Information kann hier nachgelesen werden: www.frauenprojektezentrum.de/

Nicht nur die Teilnehmerinnen lernten in dieser Zeit viel Neues über Frauenrechte dazu, sondern auch die Menschen, die von ihnen in einem Interview befragt wurden, z.B. über „pink tax“ und Gleichberechtigung der Frauen am Arbeitsplatz. Mehr Informationen zu diesen Themen sind in einem Video zu finden, in welchem die deutschen Teilnehmerinnen ein „erdachtes“ Parteiprogramm präsentieren: www.youtube.com/watch?v=D4s0qiSN3oA
Auch die polnischen Teilnehmerinnen haben ein Video gestaltet: www.youtube.com/watch?v=TwS-7so585c

Neben interessanten Diskussionen über die Durchsetzung der Frauenrechte in Polen, Deutschland sowie in der ganzen Welt gab es auch noch Zeit für andere Aktivitäten wie Stocherkahn fahren oder einen Besuch im Freibad.

Mehr über die Teilnehmerinnen und das Erlebte ist auf dem Blog der Gruppe nachzulesen: alrightgirls.wordpress.com/blog/

Lea Kurzeya