Delegiertenversammlung in Gönningen mit neuem Projekt

zurück zu "Das geht!"

Das Evangelische Jugendwerk Bezirk Reutlingen (ejr) hielt seine jährliche Versammlung im Evangelischen Gemeindehaus in der Tulpenmetropole Gönningen ab.

Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Katja Brändle aus Holzelfingen begann der seit einem halben Jahr im Jugendwerk arbeitende Bezirksjugendreferent Manuel Uzelmaier mit dem Bibelwort vom „brennenden Dornbusch“ seine Andacht.

Die beiden Vorsitzenden Brändle und ihr Stellvertreter Michael Wagner aus Gönningen berichteten im Anschluss abwechselnd aus der Arbeit des Jugendwerks. Besonders beeindruckt wurde das Leitungsgremium, dem die beiden vorsitzen, durch die Teilnahme an einem Zirkus-Impulstag, an dem man mehr über Elemente des Zirkus in der Jugendarbeit erfahren konnte. Der Eindruck blieb und mündet nun in ein neues Projekt des Jugendwerks rund um den Zirkus.

Der kommissarische Rechner und Leitende Referent Ralf Dörr legte das Haushaltsergebnis und den Haushaltsplan vor. Beide wurden von den Delegierten angenommen und einstimmig beschlossen. Die Kassenprüfer bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung und Prüfer Stefan Fauser stellte den Antrag auf Entlastung des Geschäftsführers und des Vorstands. Die Mitglieder der Versammlung erteilten allen ohne Gegenstimme Entlastung.

Ein neues Projekt wurde nun vorgestellt. Im Frühjahr 2017 waren die Jugendreferenten auf Studienfahrt in Torgau an der Elbe und besuchten das Ev. Bildungsprojekt Wintergrüne e. V.

Diese multimediale Ausstellung für Jugendliche zum Thema „Wurzeln und Flügel“ hinterließ Spuren.

Wurzeln und Flügel“ ist eine Zeitreise durch multi-mediale Medienwelten, die konfrontieren, Gänsehaut machen, Gefühle zu „Sicherheit und Wagnis“ ans Licht bringen. Eine „Zeitreise zum Anfassen“ steht über dem Eingang zu verschiedenen Zimmern in unterschiedlichen Maßstäben. Der erste Raum, den man dort betritt, ist die Küche und bietet im Maßstab 1:2,6 einem Erwachsenen das Feeling eines Dreijährigen. So beginnt die Zeitreise und sie endet in einem privaten Kino mit selbst gemachten Filmen, in denen Jugendliche über ihr Verhältnis zum Glauben und zur Hoffnung, zur Liebe und zum Leben sprechen. Das wurde vorgestellt und nach einer Pause an Stationen weiter erläutert. In der anschließenden Diskussion wurden Meinungen ausgetauscht, die dazu führten, dass die 47 Delegierten, bei wenigen Enthaltungen, den Auftrag gaben, das Projekt für hiesige Verhältnisse aufzubereiten und ein klares Konzept zu erarbeiten.

Mit vielen Informationen zu geplanten Veranstaltungen endete die Delegiertenversammlung, die Katja Brändle mit einem Segenswort schloss.

 

                                                                                                          

 

Ralf Dörr 

Pressebericht zur Delegiertenversammlung 23.4.2018 Gönningen