Europäischer Freiwilligendienst mit russisch-ukrainischem Kochabend

zurück zu "Das geht!"

Vom Februar bis zum September war Evgenii Lavrovskii aus Russland als Europäischer Freiwilliger bei uns im ejr. Er hat in Oferdingen gewohnt und hatte so täglich einen kurzen Weg ins ejr.

Sprachlich verbessert hat er sich beim Deutschkurs für Studenten aus dem Ausland an der Reutlingen University, wofür wir sehr danken, dass das immer wieder möglich ist.

In die Schule gegangen ist er auch. In der Friedrich-Förster-Gemeinschaftsschule am Bildungszentrum Nord in Reutlingen Rommelsbach hat er über ein halbes Schuljahr zusammen mit unseren anderen Praktikanten das Programm der Ganztagesbetreuung unterstützt. Beim KonfiCamp 2018 stand er im Kiosk. Auch eine kleine Sprachschule. Und zuletzt in den Ferien war er bei fit4life und fit4life_kids als Mitarbeiter dabei.

Eine besonders schöne Herausforderung war der russisch-ukrainische Kochabend im Rahmen der interkulturellen Arbeit des ejw in Stuttgart, die er mehrfach besucht, einmal selbst bekocht hat und von der er hier sozusagen direkt aus der Küche berichtet. Wir freuen uns für Evgenii, dass er nun mit ganz neuen Erfahrungen wieder in seine Heimat zurückkehrt.

 

Ralf Dörr

 

Evgenii berichtet:

 

Ich habe die Sache kreativ angegangen und habe mich dafür entschieden diesen Event international zu machen, und meinen Freund, der aus der Ukraine stammt, angerufen und ihn gebeten mitzumachen. Zusammen haben wir das Abendessen vorbereitet und traditionelle slawische Spiele für das Programm geplant. Der Einkauf war großartig:

·       5 Kilogramm Salat„Vinaigrette“

·       5 Kilogramm Salat„Olivier“ („Wintersalat / Hauptspeise am Silvester in meiner Heimat)

·       Zutaten für verschiedene Arten von Pfannkuchen mit verschiedenen Füllungen - Fleisch, Quark, Rosinen, Sauerrahm, Kondensmilch und vieles mehr.

 

Großes Interesse bei den deutschen und internationalen Gästen erweckten die sogenannten Dumplings - (! In der exotischen Variante ist es möglich, diese mit Fleisch oder sogar Hirsch zu essen), das ist also die russische Version des italienischen Ravioli. Zum Nachtisch gab es berühmte russische Süßigkeiten mit verschiedenen Geschmäckern, Namen und geschmückten Verpackungen. Und natürlich traditionelle russische Getränke - Birkensaft, Mohrensaft und Tee (Unsere Länder sind auf einem ehrenwerten ersten Platz in der Welt: Pro Kopf wird nirgendwo mehr Tee getrunken). Wir, die Teilnehmer aus Russland und der Ukraine, sagen: Herzlichen Dank an das Evangelische Jugendwerk in Württemberg,dass wir den Abend gestalten konnten.

 

Evgenii Lavrovskii