Kinder- und Jungschartag 14.4.2019 Sickenhausen

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Sickenhausen. Beim Kinder und Jungschartag mit dem Thema „Freunde sein“ des Evangelischen Jugendwerks (ejr) am 14. April in der Turn-und Festhalle Sickenhausen hatten die Kinder neben den anderen Aktivitäten die Gelegenheit aus etwa 15000 Lego®-Steinen eine Brücke zu bauen. Das gelang dank unermüdlichen Einsatzes der Mitarbeiter. Zwanzig Zentimeter hoch und mehr als zwei Meter lang liefen Baumeister Thomas Knecht und ein Jungschar-Kind bei der Schlussveranstaltung demonstrativ drüber.

Vorher gab es das erste Besen-Hockey-Turnier im Jugendwerk, das auf sechs Feldern, je auf vier mal drei Meter mit pinken Streifen abgeklebt, zur Austragung kam. Am Morgen begann der Tag mit einem Gottesdienst zusammen mit der Kirchengemeinde Sickenhausen, deren Pfarrerin Inga Kaltschnee sich beteiligte.

Sie begrüßte die etwa 200 Jungschartagteilnehmer und erlebte mit wie die Kinder, begleitet von der Jungschartag-Band von Anna Beutel, fröhlich sangen und sich zu den Liedern bewegten. Ralf Dörr vom ejr erzählte der Gemeinde aus Jung und Alt die Geschichte des gelähmten Mannes, der von vier Freunden getragen zu Jesus gebracht wurde. Aber es war kein Durchkommen, weil so viele Jesus hören wollten. Da ging es übers Dach.

Zu Beginn des Gottesdienstes hatten die Kinder Figuren aus Lego-Steinen zusammengesetzt und vor ein Lego-Haus gesetzt, um die Szene darzustellen. Ralf Dörr hob das Dach und ließ Kinder aus der vordersten Reihe hineinschauen. Ja, es war noch Platz für einen. Die vier Freunde machten ein Loch ins Dach, um den Gelähmten auf seiner Matte ins Haus hinunter zu lassen, um ihn vor die Füße von Jesus zu legen. Der sprach ihn von seiner Schuld frei und heilte ihn mit den Worten “Steh auf, nimm deine Matte und geh!“. Und das tat er dann. Und das Dach stand noch offen – der Blick zum Himmel war frei. So was hatten die damals und wir heute noch nicht gesehen.

Nach dem Gottesdienst, in dem die Kinder für die Zukunft von Waisenkindern in Adis Abeba mehr als 250 Euro sammelten, ging es daran, Freunde zu suchen, zu finden, zu sein, in dem jede Gruppe immer wieder eine andere finden musste, um beim Quiz oder Ballwurf oder beim Kleiderstaffellauf gegeneinander anzutreten und den Weltrekord zu knacken.

In der Mittagspause bekamen die sechzehn Jungschar-Gruppen ihre mitgebrachten Picknickkörbe gefüllt zurück. Alle Gruppen saßen in der Halle auf ihren Picknickdecken und für jeden war etwas im Korb.

Fleißige Hände unter der Leitung von Steffi Kizler und Michaela Müller hatten schon früh am Morgen Gurken und Paprika geschnitten, Butterbrezeln geschmiert und viele nahrhafte Kleinigkeiten wie Wurst und Käse bereit gestellt. So konnten alle gestärkt Besenhockey spielen.

Zur Schlussveranstaltung waren die Eltern eingeladen und viele gekommen. Sie erlebten das Ende des Turniers mit und danach wie sieben Weltmeister-Teams in sieben Disziplinen mit Süßigkeiten beschenkt wurden. Die Sieger des Besenhockey-Turniers wurde in drei Alterskategorien je mit einem Besen-Pokal geehrt. Die Christliche Zirkusschule des ejr stellte sich vor, die am Ende der Sommerferien in der Auferstehungskirche besucht werden kann. Eine Einladung zum Kinderzeltlager wurde ausgesprochen. Die Band spielte das Kaugummi-Lied und am Ausgang gab es dann auch für jeden ein Kaugummi auf den Nachhauseweg.

Ralf Dörr