Kunstwettbewerb 2019 zur Jahreslosung

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Vollen Einsatz für den Frieden gaben die 26 Schüler de rKooperationsklasse der Friedrich-Silcher und der Peter-Rossegger-Schule, als sie die Konturen ihrer Fuße malten und dann ausgeschnitten und angemalt haben. Das ergab Fußabdrücke von jedem auf dem Weg zum Frieden. „Das hat ziemlich Spaß gemacht“ wie Pfarrerin Inga Kaltschnee erzählte, als sie das Gemeinschaftswerk im Jugendwerk abgab.  

Das Evangelische Jugendwerk im Kirchenbezirk Reutlingen (ejr) veranstaltete den Kunstwettbewerb zusammen mit dem Büro der evangelischen Schuldekane.

Es ging darum, die  Jahreslosung 2019 zu illustrieren, zu kommentieren, zu erfassen: „Suche Frieden und jage ihm nach!“ Dieser Satz stammt aus dem Psalm 34. Die Aufforderung ist klar. Der Kunstwettbewerb war die Herausforderung, sich künstlerisch mit dem Frieden und dem Weg dahin auseinanderzusetzen. Und das ist gelungen. Am Montag (27.5.2019) konnten Schuldekanin Gudrun Bertsch und der Leitende Referent des Jugendwerks, Ralf Dörr, etwa 40 Kinder und Eltern samt Lehrerinnen in der Oferdinger Straße 56 begrüßen. Die  Klassen 3 und 4 aus der Bolberg-Schule in Willmandingen konnten wegen eines Schullandheimaufenthaltes nicht dabei sein. Sie bekommen ihre Preise am 7. Juni in der Schule überreicht. Hanna Kalinowski und Rebecca Bleck aus den Klassenstufen 10 und 11 bekamen Kinokarten, die Kinder aus der Kooperationsklasse freuten sich über einen Eimer Goldbären und einen Gutschein für einen Minigolfspiel-Tag mit der ganzen Klasse. Der Sonderpreis in Form einer gedruckten Postkarte ging an Leo Schneider aus der Bolberg-Schule.

Zum Team des Kunstwettbewerbs gehörten Martin Hundt, Kurt Schultheiß, beide Studienleiter im Büro des Schuldekans, Schuldekanin Gudrun Bertsch. Praktikantin im Jugendwerk Julia Hipp und Ralf Dörr.

Ralf Dörr

 

Hintergrundinformation Jahreslosung

Ausgegeben wird die Jahreslosung von der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen. Die Arbeitsgemeinschaft erstellt jährlich einen Bibelleseplan, der jeweils einen Bibelabschnitt für jeden Tag des Jahres als Lesung anbietet. Der Bibelleseplan führt in einem Turnus von vier Jahren durch das ganze Neue Testament und innerhalb von acht Jahren durch das Alte Testament. Am bekanntesten ist sicher die Veröffentlichung der Herrnhuter Brüderunität.

Die erste Jahreslosung gab Otto Riethmüller (1889-1938), langjähriger Vorsitzender des Burckhardthauses, in Absprache mit dem Reichsverband der Evangelischen Jungmännerbünde heraus. Den Jugendverbänden ging es darum, das tägliche Bibellesen mit allen Kräften zu fördern. Riethmüller ordnete den Bibelleseplänen damals eine Jahreslosung, ein Monatsthema und ein Monatslied zu. Die erste Jahreslosung gab es für das Jahr 1930. Sie lautete: „Ich schäme mich des Evangeliums von Jesus Christus nicht" (Röm 1,16). Das Katholische Bibelwerk in Stuttgart wie auch die Bibelpastorale Arbeitsstelle der Berliner Ordinarienkonferenz in der damaligen DDR traten 1969 dem Textplanausschuss bei. Seit 1970 heißt er „Ökumenische Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen".